150 Jahre Galopprennsport in Mannheim

Mannheim²-Renntag am Samstag, 27. Oktober 2018, 11 Uhr

18.10.2018 - Pressestelle - Aktuelles

Vier-Länder-Feld im Hauptrennen beim Mannheim²-Renntag Kommt das Pferd des Scheichs? Sensationelles Nennungsergebnis mit insgesamt 104 Meldungen

Diesmal ist alles ganz anders auf der Seckenheimer Waldrennbahn. Der Mannheim²-Renntag zum Finale der Feierlichkeiten im 150. Jahr der Pferderennen in Mannheim, findet am 27 Oktober an einem Samstag statt. Doch damit nicht genug. Die Tore öffnen sich schon am frühen Vormittag, denn noch vor der Mittagszeit wird das erste Rennen gestartet. So können diese Rennen auch in Frankreich bewettet werden. Eine Premiere für den Badischen Rennverein (BRV).

Bei den Verantwortlichen um Präsident Holger Schmid herrschte diese Woche Jubelstimmung, als das Nennungsergebnis für den finalen Renntag 2018 eintrudelte. Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Mannheimer Pferderennen wird ein sogenanntes Listenrennen auf der Flachbahn ausgetragen. Auch die extrem weite Distanz von 3.100 Metern stellt ein Novum dar. In diesem mit 25.000 Euro dotierten „B.A.U. Mannheim Steher-Cup“ wurden 17 (!) Pferde aus vier Ländern gemeldet, darunter mit dem von Lennart Hammer-Hansen in Iffezheim betreuten Eric auch ein Pferd von Gabi Gaul, der Gattin von BRV-Ex-Präsident Peter Gaul.

Die weitere Liste liest sich wie ein „Who is Who“ des globalen Galopprennsports, denn die Internationalität lässt keine Wünsche offen. „Das Ergebnis ist sensationell, unsere Erwartungen wurden weit übertroffen“, sagt Holger Schmid unter anderem zu der Tatsache, dass durch die von Henri-Alex Pantall in Frankreich trainierte Stute Finata selbst die blauweißen Farben von Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum vertreten sind. Sir Michael Prescott hat sogar ein Trio gemeldet, mit Iain Jardin ist durch den Wallach Tor ein weiterer Gast aus England mit von der Partie, während Andreas Schärer aus der Schweiz mit Le Colonel eines der besten Pferde im südlichen Nachbarland sattelt. Unter den deutschen Trainern fällt in erster Linie Champion Markus Klug ins Auge, der auf dem Traditionsgestüt Röttgen in Köln-Heumar arbeitet und den Hengst Klüngel an den Start bringt.

Überhaupt kündigen sich große Felder für den letzten Renntag der Mannheimer Saison 2018 an. Für alle sieben ausgeschriebenen Rennen gingen 104 Nennungen ein, sodass die Startmaschine mehrfach prall gefüllt sein wird, dürfen doch maximal zwölf Pferde gegeneinander antreten. Im „Preis der m:con GmbH“ (Ausgleich II, 10.000 Euro) befinden sich zehn Pferde in der Meldeliste, darunter mit Kitaneso ein Schützling von Marco Klein. Insgesamt meldete der Lokalmatador sieben seiner Schützlinge. Die meisten Nennungen erhielt mit dem „Preis der Beiräte des BRV e.V.“ eine Prüfung im Rahmenprogramm. Für dieses 1.900 Meter-Rennen wurden 27 Pferde gemeldet.