Badenia-Renntag am Sonntag, 28. April 2019, 13 Uhr

16.04.2019 - Pressestelle - Aktuelles

Nach der großartig besuchten Saisonpremiere beim VR Bank Rhein-Neckar-Renntag Ende des vergangenen Monats laufen die Vorbereitungen des Badischen Rennvereins Mannheim-Seckenheim (BRV) für den Jahres-Höhepunkt auf Hochtouren. Beim Badenia- Renntag am 28. April steht das 116. Große Heinrich Vetter - Badenia-Jagdrennen (14.000 Euro, 4.200 Meter) im Mittelpunkt, für das beim Nennungsschluss neun Pferde eingeschrieben wurden. Darunter befindet sich mit dem neunjährigen Wutzelmann aus dem mecklenburgischen Stall von Anna Schleusner-Fruhriep der Sieger aus dem Boxheimer+Scheurmann Jagdrennen bei der Seckenheimer Saisoneröffnung. Das Team hatte schon damals angekündigt, dass die Badenia das nächste Ziel des Wallachs sein wird. Auch die hinter Wutzelmann platzierten Pferde Tinkers Lane und der wieder aus Tschechien anreisende Saint Joseph werden das Traditionsrennen am 28. April bestreiten, sodass auch Internationalität wieder eine Rolle spielt. BRV-Ehrenpräsident Michael Himmelsbach hat gleich zwei Eisen im Feuer. In seinen Farben kommen Allez Y und Mariele an den Ablauf. Auch die Familie von Vize- Präsident Peter Gaul ist in der Badenia vertreten. Der Wallach Box Office läuft für seine Gattin Gabriele Gaul.

Aus dem Programm der Flachrennen ragt der bislang lediglich mit fünf Pferden besetzte Preis von Jungheinrich. Der Rennverein hofft, dass bei der Dotierung von 10.000 Euro noch der eine oder andere Kandidat nachgenannt wird. Im Feld befinden sich zwei „waschechte“ Mannheimer Pferde, die zudem als Bahnspezialisten gelten. So Kitaneso aus dem Quartier von Marco Klein sowie Pissarro, den Horst Rudolph betreut. Beide Trainer sind auch im Rahmenprogramm kopfstark mit ihren Schützlingen vertreten. Marco Klein gab zehn Nennungen ab, Horst Rudolph sucht acht Mal seine Chancen, während BRV- Präsident Stephan Buchner auf Kashani hofft.

Erstmals in diesem Jahr hat der BRV bereits im zeitigen Frühjahr ein Rennen für Dreijährige ausgeschrieben. Was zur Saisonpremiere schon gelungen war, scheint sich nun zu wiederholen, denn für den Preis von Engels & Völkers gingen 13 Meldungen ein. Darunter befinden sich nicht nur Pferde aus dem Südwesten, sondern mit Markus Klug, Christian von der Recke, Peter Schiergen und Henk Grewe sind die größten deutschen Ställe mit von der Partie.

Auch der Nachwuchs wird mit einem Rennen bedacht. So kommt der zweite Lauf im Rahmen des Wettstar Junior-Cup Südwest 2019 zur Austragung. Insgesamt gibt es in diesem Jahr zehn solcher Rennen auf fast allen Bahnen im Südwesten.

Für die Wetter sollte sich das Kommen wieder ganz besonders lohnen. Bei den Sieg- und Platzwetten werden die Quoten durch eine erhebliche Reduzierung der Abzüge deutlich höher sein als in der Vergangenheit. Dies war bereits beim März-Renntag deutlich zu spüren Außerdem werden wieder die beiden neuen Wettarten angeboten. So die 2 aus 4-Wette bei der zwei Pferde unter den ersten Vier sein müssen. Außerdem gibt es die Multi-Wette, eine Art Viererwette bei der die Reihenfolge der Pferde jedoch keine Rolle spielt. Eingesetzt wird zudem „Smarturf“, was das Wetten in einem auf die Rennbahn beschränkten WLAN ermöglicht.