

Normalerweise herrscht in den in Mannheim so beliebten Hindernisrennen eher Startermangel, aber im Preis der Handwerker der B.A.U. GmbH auf der Jagdbahn gingen 14 Meldungen ein. Darunter befindet sich mit Deuxcentdixhuit die diesjährige Sieger im 108. Großen Heinrich Vetter-Badenia-Jagdrennen. Die Stute aus dem französischen Stall von Alphonse Kleindienst gehört Danny Rosport aus Lebach, dem Bruder des ehemaligen Champions der Amateurrennreiter Michael Rosport. Im internationalen Drei-Länderfeld taucht auch der Name von Chance d’Or auf, ein Wallach aus Belgien. Unter den deutschen Teilnehmern fallen die fünf Pferde aus dem Quartier von Elfi Schnakenberg ins Auge.
Bei den Flachrennen kommt dem Preis der Mieter der Eastsite die höchste sportliche Wertigkeit zu. Hier stehen sogar schon einige Reiter fest, denn für den von Christof Schleppi trainierten Auenritter wurde Dennis Schiergen verpflichtet.
Der 16-jährige Sohn des Kölner Trainers Peter Schiergen, der mit Danedream die Siegerin im Prix de l’Arc de Triomphe
stellte und selbst ein begnadeter Jockey war, wird in diesem Jahr das Championat bei den Amateurrennreitern erringen. 35 Pferde ritt er bereits zum Sieg und liegt in der Statistik uneinholbar in Front. Für das Rennen wurden mit Liberta und Startissima auch zwei Pferde aus dem Gütersloher Stall von Andreas Wöhler angegeben. Er arbeitet auf dem Gestüt Ravensberg, das dem in Mannheim-Seckenheim lebenden Johann Henrich Delius gehört für den Waldpark das diesjährige Derby gewann.
Im Preis der Inter-Versicherungsgruppe für die Dreijährigen findet sich mit Bobby Dazzler auch ein Wallach von Horst
Dehoust. Never Tell heißt in dieser Prüfung die Hoffnung von Lokalmatador Horst Rudolph, der für den B.A.U.-Renntag
insgesamt zehn Nennungen abgab.